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Die Statistik Austria hat bei der HVB-Jahrestagung ausführliche Zahlen zum Buchkauf- und Leseverhalten in Österreich vorgestellt. So nehmen 18,7% aller Menschen in Österreich jeden Tag ein Buch in die Hand, 22,7% jedoch nie und 20,8% weniger als einmal im Monat. Die größten Buchverweigerer bilden die Altersgruppen bis 24 Jahre sowie zwischen 55 und 65 Jahren.

Besonders umfangreich hat sich die Statistik Austria die Lesekompetenz der Österreicher und Österreicherinnen angesehen. Etwa 17% verfügen über geringe oder keine Lesekompetenz. Österreich liegt somit im Durchschnitt der OECD-Länder.
Was noch aus der Statistik herauszulesen ist: Die Lesekompetenz fällt im Alter. Ähnliches Abbild im Bildungsbereich: Je geringer der Bildungsstatus, desto geringer die Lesekompetenz. International gesehen liegt Österreich hier ebenso im Durchschnitt.
Auch für das berufliche Umfeld lassen sich Bereiche der Lesekompetenz zuordnen: Menschen, die in den Bereichen der Information, Kommunikation, Finanzdienstleistung, Wissenschaft und Bildung arbeiten, erzielen eine höhere Lesekompetenz, als berufstätige Menschen in der Landwirtschaft und öffentlichen Verwaltung sowie Gastronomie.

Quelle: Programme for the International Assessment of Adult Competencies, Statistik Austria / HVB Anzeiger 6-2019

Foto: © pixabay

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