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Der alte Buchdruck, heute modern „Letterpress“ genannt, findet immer mehr Anhänger bei Menschen, die das Besondere schätzen. Hochwertige, teilweise handgeschöpfte Papiere sind mit ein Grund, warum dieses Verfahren heute wieder en vogue ist, erzählt uns Bernhard Dockner, Chef von Heavy Letters.

Die Lust am An- und Begreifen von Printprodukten hat in den letzten Jahren zugenommen. Gerade Menschen, die viel im virtuellen Raum unterwegs sind, lieben die Haptik und den Geruch von Papier. „Der besondere Reiz bei Letterpress ist, dass man nicht nur das hochwertige Papier spürt, sondern dass auch der Druck fühlbar ist,“ erklärt Bernhard Dockner. Beim Bedruckstoff setzt er auf starke Papiersorten, die zwischen 450 g/m² und 900 g/m² schwer sind und einen hohen Baumwollanteil haben. Oft ist das Papier sogar handgeschöpft, das macht die Oberfläche rau und griffig.

Teamwork

Letterpress lebt neben dem Papier und dem Druckverfahren auch von der Typographie, darum gibt es bei Heavy Letters ein dreiköpfiges Team, das auf diesem Gebiet Profi ist. Das Schriftbild muss klar sein und darf keine zu engen Abstände haben. „Das schönste Letterpress-Ergebnis erreicht man, wenn man im Design einen minimalistischen Ansatz verfolgt und sich auch bei den Farben auf einige wenige konzentriert“, so Dockner. Toppen kann man das Ergebnis noch mit handgezeichneten Schriften sowie Blind- und Folienprägungen. Und eines ist auch ganz wichtig: Letterpress-Kunst bezieht den Kunden eng in den Produktionsprozess mit ein. „Viele Kunden möchten auch beim Probedruck mit dabei sein und das Druckerlebnis selbst spüren.“

Letterpress-Verfahren

Das Letterpress- oder Buchdruckverfahren zählt zu den sogenannten Hochdruck-Verfahren. Die erhabenen Buchstaben erzeugen beim Drucken den charakteristischen haptischen Effekt. Früher war es verpönt, dass der Druck damit auf der Rückseite spürbar war, heute wird das geliebt.

Über Heavy Letters

Das Herz von Heavy Letters ist der rd. 60 Jahre alte Maschinenpark mit den klingenden Namen Bold Betty oder Heavy Horst. Bernhard Dockner fertigt in seiner Manufaktur damit Einladungen, Geschäftsdrucksorten und auch kleine Schachteln und Anhänger in Klein- und Kleinstserie.
heavyletters.at

 

 

Foto © Heavy Letters

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