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Das Bedürfnis nach Berührungen und realen Begegnungen mit Produkten wird heutzutage immer stärker – gerade weil wir uns in einer Zeit befinden, in der wir oft viel Stunden täglich am Computer verbringen und digitale Medien und soziale Netzwerke immer präsenter werden. Der menschliche Tastsinn hat für das Erleben und Verstehen von Produkten aber eine große Bedeutung, die meist stark unterschätzt wird. Hinter der Haptik verbirgt sich ein großes Potenzial, Produkte und Marken differenzierter und effektiver zu vermarkten.

Durch eine immer größer werdende Flut an Werbung wird es immer wichtiger aufzufallen und herauszustechen. Die Aufmerksamkeit von Kunden verläuft sich schnell in Desinteresse, wenn sie erkennen, dass sie mit Werbung konfrontiert sind. Mit besonderer Haptik kann dieser Effekt vermieden werden, denn anders sein fällt auf. So hat etwa der Autohersteller Smart in Madrid wirkungsvoll durch eine Werbung mit besonderer Haptik aufmerksam gemacht: Ein dreidimensionales Pappmodell eines Smart Fortwo mit der aufgedruckten Botschaft „Kann sogar in deinem Briefkasten parken.“ stand in vielen Briefkästen. Durch ein Gummiband ploppt das zusammengefaltete Auto im Briefkasten automatisch auf und trotzt dadurch effektvoll der Parkplatzsituation Madrids.

Auch besondere Druckformen wie große entfaltbare Bilder in Magazinen, eingearbeitete, ausziehbare Blätter und viele andere Möglichkeiten zeigen die besondere Wirkung des Physischen, des Tastbaren. Egal in welcher Form, haptische Botschaften fallen immer auf und bleiben in Erinnerung. Sie wecken den Spieltrieb, laden zum Handeln ein und ziehen dadurch die Aufmerksamkeit an sich.

Viele weitere Beispiele finden Sie im Buch „Touch! Der Haptik-Effekt im multisensorischen Marketing“ von Olaf Hartmann und Sebastian Haupt.
Foto © RMG Connect

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